Schröder besteht Feuertaufe mit Bravour

Der neue Leiter des Arnoldchores stellt mit einem Weihnachtskonzert sein Können unter Beweis

Kempen (mb). In der Paterskirche endete im April eine „musikalische Ehe" die beispielhaft und erfolgreich zugleich war. Die „Ehe" zwischen Chorleiter Johannes Menskes aus Nettetal und dem Kempener Arnoldchor, der Mitglied der Gruppe der Menskes-Chöre war. Menskes hat den Arnold-Chor nicht weniger als 54 Jahre erfolgreich als musikalischer Leiter begleitet.

Sein Nachfolger wurde Udo Schröder. Schröder hat ein gutes halbes Jahr Probenarbeit hinter sich gebracht mit dem erfolgreichen, inzwischen 104 Jahre alten Chor, der stets ein guter Botschafter der Thomasstadt war und ist. Das Ergebnis seiner intensiven Probenarbeit präsentierte Schröder mit dem Arnold-Chor am Samstagabend einigen 100 Besuchern in, der Aula des Luise-von-Duesberg-Gymansiums an der Wachtendonker Straße.

Das festliche und weihnachtliche Konzert war nicht nur ein Beweis der Leistungsfähigkeit des Chores, sondern gleichzeitig auch die gelungene Premiere von Schröder. Der Chor erwies sich als gute, leistungsstarke und stimmlich sehr gut besetzte musikalische Einheit, die willig ihrem Dirigenten folgte und zudem das breit gefächerte weihnachtliche Repertoire exzellent beherrschte. In dem Nettetaler Kammermusikensemble hatte der Chor zudem einen hervorragenden musikalischen Begleiter, so dass es eine Freude war, Chor und Orchester zu lauschen, das hervorragend von Trompeter Andreas Horster unterstützt wurde.

Ob das „ Ave Maria" oder „ Die Hymne an die Nacht": Der Chor wusste zu überzeugen und schloss mit dieser Hymne den ersten Teil ab. Bekannte weihnachtliche Melodien gab es auch im zweiten Teil des Konzertes. Das „ Süßer die Glocken nie klingen" im Satz von Johannes Menskes hätten wohl zahlreiche Besucher am liebsten mitgesummt, oder gesungen. Und Händels „Tochter Zion", zumal mit Trompeten-Unterstützung ließ feierliche Gefühle bei den Besuchern aufkommen. Mit Jingle Beils," und „Winterwonderland" wurden weitere Klassiker der Weihnachtszeit interpretiert

Doch mitsingen konnte das Publikum am Ende des Konzertes, denn „ Oh du fröhliche", das Lied aus Sizilien im Satz von Udo Schröder war ein Gemeinschaftswerk von Chor, Orchester und den Besuchern. Ob „Transeamus usque Bethlehem", oder das Weihnachtskonzert von Johann Sebastian Bach: Alle Werke, die aufgeführt wurden, bewirkten bei den Besuchern, dass sie eingestimmt wurden auf das kommende Weihnachtsfest.

Fazit: Der Neue hat seine Feuertaufe mit Bravour bestanden. Altmeister Johannes Menskes hat einen würdigen Nachfolger gefunden, der für die Zukunft hoffen lässt und ein Garant ist für das weiterhin hohe Niveau des stimmgewaltigen Kempener Arnold-Chores.